METATOX PROFESSIONAL RODENTIZID-PASTE – 50 ppm Brodifacoum
Beschreibung
Produktname: METATOX PRO Rodentizid-Paste
Aktive Bestandteile: 0.005% brodifakum (CAS: 56073-10-0; EK: 259-980-5)
Zulassungsnummer: HU-2016-SP-14-00146-0000
UFI-Code: QX30-50EH-R00E-U8CE
Zusätzliche Informationen
| Gewicht | n. v. |
|---|---|
| Ömlesztve, 5 kg töltőtömeggel garanciazáras tetővel ellátott műanyag vödörbe csomagolva | 5 kg |
| Kiszerelés | 10 kg kartondobozban, 5 kg műanyag vödörben |
MEHR INFORMATIONEN
Art des Köders: Biozidprodukt, Produkttyp 14, gebrauchsfertig, blau gefärbtes Rodentizid-Granulat.
Klassifizierung: Pestizid der Kategorie II im Vertrieb. Ausschließlich zur Verwendung durch Fachpersonal und geschulte Anwender.
Verwendung von: Zur Bekämpfung von Wanderratten (Rattus norvegicus) und Hausmäusen (Mus musculus) in Innenräumen und im Umfeld von Gebäuden.
Dosierung von METATOX PROFESSIONAL Rodentizid-Paste zur Mäusebekämpfung:
Bei mittlerem Befall: 5–20 Gramm Köder pro Köderstation alle 5 Meter.
Bei starkem Befall: 5–20 Gramm Köder pro Köderstation alle 2 Meter.
Dosierung von METATOX PROFESSIONAL Rodentizid-Paste zur Rattenbekämpfung:
Bei mittlerem Befall: 10–60 Gramm Köder pro Köderstation alle 10 Meter.
Bei starkem Befall: 10–60 Gramm Köder (1–6 Filterbeutel) pro Köderstation alle 5 Meter.
METATOX PROFESSIONAL von Kanalratten in Abwassersystemen und Netzwerken::
In Abwasserkanälen alle 30–50 Meter 200–300 g Paste platzieren (nicht mehr als 300 g pro Köderpunkt verwenden).
Köderstationen an festen Strukturen befestigen, um ein Wegschwemmen durch Wasser zu verhindern.
Gebrauchsanweisung:
- Voruntersuchung: Führen Sie eine Vor-Ort-Inspektion durch, um die Nager zu identifizieren, ihre Aktivitätsbereiche festzustellen und das Ausmaß des Befalls zu bewerten.
- Nicht-chemische Methoden: Vor der Platzierung des Giftköders prüfen, ob das beobachtete Nagetierproblem auch ohne Rodentizide gelöst werden kann (z. B. mechanische Fallen bei geringem Mäusebefall).
- Platzierung: Verwenden Sie das Produkt in Bereichen, in denen das Vorhandensein von Mäusen oder Ratten festgestellt wurde.
Nageraktivität kann durch charakteristische Anzeichen wie Nester, Baue, Laufwege, Kot oder Fraßspuren identifiziert werden. Bewerten Sie das Befallsniveau anhand sichtbarer Anzeichen oder Schäden und führen Sie die Behandlung entsprechend durch. - Das Produkt darf nur als Teil eines integrierten Schädlingsmanagementsystems (IPM) verwendet werden, das Hygienemaßnahmen und physische Kontrollmethoden umfasst.
- Vor der Behandlung sollten alle zugänglichen Nahrungsquellen für Nagetiere entfernt werden, wenn möglich. Reinigen Sie den befallenen Bereich jedoch nicht übermäßig, da dies die Nagetiere beunruhigen und die Köderaufnahme erschweren kann.
- Köderstationen: Verwenden Sie abschließbare Nagetierköderstationen, um den Zugang für Kinder, unbefugte Personen, Vögel und Haus- oder Nutztiere zu verhindern.
- Sofern möglich, befestigen Sie die Köderstationen am Boden oder an anderen Strukturen.
- Platzieren Sie die Köderstationen bevorzugt entlang von Wänden, unter Schränken und hinter Möbeln, damit die Nagetiere eine ausreichende Menge an Köder aufnehmen, um zu sterben.
- Platzieren Sie den Köder so in den Stationen, dass die Nagetiere ihn nicht wegtragen können. Der Köder sollte in Portionen in den Stationen abgelegt werden, wobei die Staubentwicklung minimiert werden sollte (z. B. mit einem feuchten Tuch arbeiten).
- Stellen Sie neben dem Köder Wasser bereit, da dies Nagetiere anzieht.
- Schützen Sie den Köder vor direktem Wasser, Regen und ungünstigen Witterungsbedingungen.
- Während der ersten zwei Wochen: Für Mäuse: Kontrollieren Sie die Köderstationen alle 2–3 Tage. Für Ratten: Kontrollieren Sie die Köderstationen alle 5–7 Tage. Ersetzen Sie verzehrten, verdorbenen oder schimmeligen Köder. Führen Sie danach wöchentliche Kontrollen durch.
- Falls der Köder kontinuierlich verbraucht wird, sollten zusätzliche Köderstellen eingerichtet werden, anstatt die Ködermenge an bestehenden Stellen zu erhöhen.
- Wenn der Köder kontinuierlich verzehrt wird, richten Sie zusätzliche Köderstationen ein, ohne jedoch die Ködermenge in jeder Station zu erhöhen. Falls der Köder unangetastet bleibt, aber weiterhin Nagetiere vorhanden sind, verlegen Sie den Köder an einen anderen Ort.
- Falls die Behandlung nicht wirksam erscheint, holen Sie sich Rat vom Hersteller oder von Schädlingsbekämpfungsexperten.
Falls der Köder nach einem 35-tägigen Behandlungszyklus weiterhin verzehrt wird und keine Reduktion der Nageraktivität erfolgt, ermitteln Sie die möglichen Ursachen. Falls alle anderen Ursachen ausgeschlossen sind, ist es wahrscheinlich, dass die Nagetiere resistent sind. In solchen Fällen sollte die Verwendung nicht-antikoagulanter Produkte (z. B. Fallen) in Betracht gezogen werden. - Verwenden Sie den Köder nicht in Bereichen, in denen eine Resistenz gegenüber dem Wirkstoff vermutet wird.
- Verwenden Sie keine verschiedenen Antikoagulanzien gleichzeitig zur Resistenzprüfung oder Behandlung.
- Um Risiken zu minimieren, sollten während der Behandlungszeit tote Nagetiere entfernt werden (mindestens zweimal pro Woche).
- Aufgrund der verzögerten Wirkung des Antikoagulans tritt der Tod der Nagetiere 4–10 Tage nach der Aufnahme ein.
- Der Köder wird nur so lange ausgelegt, wie die Nagetieraktivität dies rechtfertigt, doch sollte der Behandlungszeitraum 35 Tage nicht überschreiten.
- Je nach Befallsstärke kann die Bekämpfung 2–6 Wochen dauern.
- Sammeln Sie nach der Behandlung die Futterstellen ein und säubern Sie eventuell verschüttete Exkremente.
Warnhinweise:
Lesen Sie vor dem Gebrauch die Gebrauchsanweisung!
Nur zur Nagetierbekämpfung und entsprechend der Gebrauchsanweisung verwenden!
In jedem Fall müssen die Köderstationen mit einem Warnschild versehen sein.
Es muss deutlich als Rodentizid enthaltend gekennzeichnet sein und darf nicht bewegt oder geöffnet werden. Name oder Zulassungsnummer, Wirkstoff, Gegenmittel, Name, Anschrift, Telefonnummer des Lieferanten und Kontaktangaben des Toxikologischen Zentrums „Im Falle eines Unfalls wenden Sie sich an das Toxikologische Zentrum (Health Toxicology Information Service +3680 20 1199).
Bei der Anwendung im Freiland sollten das Anwendungsgebiet und der Behandlungszeitraum angegeben und auf die Gefahr von Primär- und Sekundärvergiftungen durch Antikoagulanzien sowie auf die im Falle einer Vergiftung zu ergreifenden Maßnahmen hingewiesen werden.
Verwenden Sie beim Auftragen des Labs chemikalienbeständige Schutzhandschuhe.
Während der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen! Waschen Sie Ihre Hände nach dem Auszug gründlich mit warmem Seifenwasser.
Der Köder wird an Stellen ausgelegt, die für Kinder, Haustiere, Vieh und Vögel unzugänglich sind. Das Präparat ist für Säugetiere und Vögel giftig. Hunde, Katzen, Schweine und alle anderen fleischfressenden und/oder aasfressenden Tiere können vergiftet werden, wenn sie eine durch das Rodentizid verendete oder erkrankte Ratte oder Maus zu sich nehmen. Verwenden Sie das Produkt nicht zur Tötung von Nicht-Zieltieren.
Das Produkt darf nicht in lebendes Wasser gelangen. Wenn sich Köderstationen in der Nähe von Oberflächengewässern oder Entwässerungssystemen befinden, muss sichergestellt werden, dass der Kontakt des Köders mit Wasser vermieden wird.
Waschen Sie das Innere der Köderstationen während und zwischen den Behandlungen nicht mit Wasser aus.
Die Verwendung von kontaminierten, verdorbenen Ködern ist verboten.
Nicht in der Nähe von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln, außerhalb der Reichweite von Kindern, Unbefugten, Vögeln, Haus- und Nutztieren und an einem trockenen, kühlen Ort aufbewahren.
Erste Hilfe:
Bei möglicher oder vermuteter Vergiftung sofort ärztlichen Rat einholen und dem Arzt das Etikett zeigen!
Falls verschluckt:
Sofort einen Arzt kontaktieren und die Produktverpackung oder das Etikett vorzeigen.
- Erbrechen nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung herbeiführen.
- Mund mit Wasser ausspülen. Nichts essen oder trinken.
- Einer bewusstlosen Person nichts oral verabreichen.
- Bei Vergiftungen von Haus- und Nutztieren ist unverzüglich ein Tierarzt aufzusuchen.
Falls Kontakt mit der Haut:
- Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
- Haut gründlich mit Seife und Wasser reinigen.
- Konsultieren Sie einen Arzt, wenn Sie Beschwerden haben.
Falls Kontakt mit den Augen:
- Augen offen halten und mehrere Minuten lang vorsichtig mit viel Wasser spülen.
- Falls vorhanden, Kontaktlinsen entfernen und weiter ausspülen.
- Konsultieren Sie einen Arzt, wenn Sie Beschwerden haben.
Hinweise für Ärzte:
Das Produkt enthält Bromadiolon, einen Antikoagulanz-Wirkstoff. Die Einnahme des Rodentizids kann die Blutgerinnungsfähigkeit reduzieren und innere Blutungen verursachen. Vergiftungssymptome oder Expositionserscheinungen können erst nach mehreren Tagen auftreten.
Symptome einer Vergiftung oder Exposition können erst nach mehreren Tagen auftreten.
Falls charakteristische Symptome auftreten (z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Bluthusten, Blut im Urin, verlängerte Gerinnungszeiten), Vitamin K1 verabreichen.
Falls keine Blutungen auftreten, sollte der INR-Wert 48–72 Stunden nach der Exposition gemessen werden.
Falls INR >4, Vitamin K1 intravenös verabreichen.
Antidot: Vitamin K1
(Die Wirksamkeit der Behandlung sollte durch Laboruntersuchungen überprüft werden.)
Entsorgung:
Um Gesundheitsgefahren und sekundäre Vergiftungen zu vermeiden, müssen während der Inspektionen getötete Nagetiere entfernt werden. Sammeln Sie tote Nagetiere mit Schutzhandschuhen und einem umgestülpten Plastikbeutel ein, legen Sie sie dann in einen weiteren Beutel, verknoten und verschließen Sie diesen fest.
Legen Sie die doppelt verpackten Kadaver in einen geschlossenen Abfallbehälter; die Entsorgung von Produktresten und Abfällen erfolgt als kommunaler Abfall.
Nach der Behandlung sind die Köderstationen abzubauen. Stellen Sie sicher, dass verschüttetes Rodentizid entfernt wird.
Einstufung des Produktabfalls (Abfallschlüssel/EWC-Code):
07 04: Organische Pestizide (mit Ausnahme von 02 01 08 und 02 01 09), Holzschutzmittel (mit Ausnahme von 03 02) und Biozide aus Herstellung, Verpackung, Vertrieb und Verwendung.
07 04 13*: Feste Abfälle, die gefährliche Stoffe enthalten.
Gefahrenhinweise (H-Sätze):
H360D: Kann das ungeborene Kind schädigen.
H373: Kann bei längerer oder wiederholter Exposition Organe (Blut) schädigen.
Sicherheitshinweise (P):
P201: Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.
P202: Nicht handhaben, bevor alle Sicherheitsvorkehrungen gelesen und verstanden wurden.
P280: Schutzhandschuhe tragen.
P308+P313: BEI Exposition oder Verdacht: Ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
P314: Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
P405: Unter Verschluss aufbewahren.
P501: Inhalt und Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Kennzeichnungselemente: GHS08

Hergestellt und vertrieben von:
METATOX Pestizid-Hersteller und Vertrieb GmbH
H-5520 Szeghalom, Kossuth St. 8
Tel: +3666 371 168, +3630 292 7635
E-mail: info@metatox.hu, zsuzsa.simon@metatox.com
Web: www.metatox.hu, www.metatox.com
VERFÜGBARE PRÄSENTATIONEN FÜR FACHLEUTE
| 5 kg Nettogewicht im Kunststoff-Eimer |









